Da freut man sich auf den ersten Tag nach den Krisenschieben wieder auf den "normalen" Alltag und dann das! Der Morgen fing ja noch ganz ok an mit relaxed 20 Minuten lesen und den neusten Tratsch mit der Kollegin austauschen.. Aber dann! Man kommt nichts ahnend ins Schulzimmer (weil man ja auch nicht auf den Stundenplan geschaut hat) und sieht sich mal die Dozentinnen genauer an.
Und da weiss man was es geschlagen hat: Sterben und Trauer im Christentum!! Genau mein grösster Wunsch nach vier Tage Krise. Gut, nun weiss ich wenigstens wie ich meine Demotivation zu händeln habe, aber irgendwie übertrifft dieser Unterricht doch meine Vorstellungen.
Ich behaupte nicht, dass ich nicht an Gott glaube, aber meine Religiösität hat weiss Gott Grenzen und es muss immer noch einem selbst überlassen werden an was man oder frau glaubt. Das katholische Weihwasser durften wir dann auch noch anschauen, aber ja nicht berühren, obwohl wir uns einig waren, dass bei Uriella oder Big Boss Beni aus dem Vatikan bestimmt nachbestellt werden kann ;-)
Nun stehen mir noch zwei Stunden Sakramente, Weihwasser, eine katholische Seelsorgerin und eine reformierte Pfarrerin bevor, was soll man sich da noch wünschen?
Vielleicht lieber Gott steh mir bei?
Ich glaub das nehm ich ;) Und weg...!
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