Donnerstag, April 27, 2006

Regenwetter mit teuren Folgen

Als ich heute morgen, nach sieben Tagen arbeiten, sechs Überstunden seit Montag (bei angeblichen Fixzeiten), noch völlig ko aufgewacht bin, blendete mich nicht die Sonne, nein, es prasselte Regen auf mein Dachfenster. Nun, was kann man schon gross daran ändern, heute ist nun mal der erste meiner beiden Freitage und nichts tun ist auf die Dauer ganz schön langweilig.
Deshalb habe ich gegen Mittag meine Sporttasche gepackt, habe mich 1 1/2 Stunden im Fitnessstudio abgequält und als Belohnung dafür gab's shopping! Ich dachte mir, entweder Schokolade oder Shopping und da ich ja noch einige Pölsterchen vor den Sommerferien loswerden will, entschied ich mich für letzteres. Auf der Suche nach schönen Sachen, fand ich natürlich so einiges und mein Portemonnaie wurde schliesslich so schmal, dass ich schlussendlich auf EC wechseln musste. Nachdem auch noch was essbares in den Einkaufskorb gefunden hatte, konnte ich also beruhig nach Hause gehen. Nun sitze ich hier mit dem guten Gefühl, das Beste aus dem grausigen Regenwettertag gemacht zu haben und wünsche allseits einen guten Abend... :-)

Dienstag, April 18, 2006

Folgeschäden

Eigentlich würde ja ein einziges Foto von mir reichen, um euch aufzuzeigen wie sehr ein Wochenende in Davos schaden kann. Aber dieses Foto würde mich in ein völlig falsches Licht setzen, da ich wirklich besch**** aussehe und ich mich, ausser etwas zuviel Sonne, nicht übermässig anderen, bekanntlich schädlichen Dingen bedient habe. Einige Gerüchte sagen bereits, dass Dinosaurier zu Beginn ihrer Entstehung ebenfalls so ausgesehen hätten.
Trotz Folgeschäden war es ein lustiges, feuchtfröhliches, bei einigen Leuten nervenaufreibendes Wochenende, welches man gern mal wiederholen darf, vorausgesetzt zwei Mitreisende haben ihre pubertäre Phase hinter sich, der Sonnenschutzfaktor ist von Anfang an 30 und man braucht hinterher nicht mehr eine Woche Ferien, um drei Tage Davos auszukurieren ;-)

Freitag, April 07, 2006

Enjoy your life!?


Da liest und hört man dauernd, dass man in jungen Jahren das Leben geniessen soll und die Tage so nehmen soll wie sie kommen, aber was ist wenn man nicht kann? Nicht will? Geniessen ja, einfach darauf losleben nein? Ich würde nicht von mir behaupten, dass ich nicht spontan sein kann, dass ich nicht einfach das Leben so nehmen kann wie es sich gibt, aber es gibt Dinge, die einfach zu wichtig sind, um sie einfach so sein zu lassen wie sie sind. In eineinhalb Jahren werde ich hoffentlich mein Diplom als Pflegefachfrau in der Hand haben, aber was dann? Soll ich bei den Kindern weiterpflegen? Soll ich mich in Richtung Chirurgie orientieren? Soll ich mein Fachwissen erweitern, mich spezialisieren oder eine zusätzliche Ausbildung machen? Fragen über Fragen, die mich zur Zeit begleiten, die mich beschäftigen und mich daran hindern den Moment heute zu geniessen. Vielleicht ist es falsch, aber es ist nicht meine Art, solche Entscheidungen im letzten Moment zu fällen, dafür liebe ich die Sicherheit für die Zukunft viel zu sehr... Auch wenn es wahrscheinlich anders kommen wird, kann ich nicht damit leben, nicht zu wissen was morgen ist.
Ein Leben nach Plan ist nicht möglich, auch nicht das was ich will, aber ein Leben zum mitplanen, das will ich!