Nun ist es Tatsache: Den Verein Eleven Fifty 1150 wird es in dieser Form in Zukunft nicht mehr geben! Dreimal "Endless summer" mit Wunderkerzen, Freude, Wehmut und der Gedanke, dass es nie mehr so sein wird, wie es war. Im Rückblick an etwas Vergangenes überwiegt meist das Positive, aber der Stress, die immer grösser werdenden Schäden durch sinnlose Vandalen, die langen, oft streitbaren Tage und Nächte, all das war eben auch Eleven Fifty 1150.
Trotzdem danke ich allen die dabei waren, Gästen wie Helfer, all denjenigen, die unsere Parties zu dem gemacht haben, was sie nun gewesen sind.
Schön, dass ich dabei sein durfte. Danke für all die schönen Begegnungen, die neuen Freundschaften und eine grosse Liebe, die schönen Momente an Parties und auf unseren unzähligen Vereinsreisen... Sie werden mir fehlen...
Sonntag, Mai 28, 2006
Donnerstag, Mai 25, 2006
One night by 1150!
Nach unruhigen, knapp sieben Stunden Schlaf, die Füsse schmerzen, die Finger wund, sitze ich nun hier und ziehe Bilanz des gestrigen Abends. Eigentlich gibt es nur drei treffende Worte dafür, was gestern in der Reithalle Schweizersbild abgegangen ist: Stress, Stimmung, Rekord!
Soviele Besucher wie noch nie, den Rekord vom Mittwoch des letzten Jahres bereits gebrochen, hiess es für uns Bardamen laufen, laufen, laufen! Zwischen 22 und 2 Uhr liefen wir uns die Füsse wund, wussten zeitweise nicht mehr wo uns der Kopf steht, aber irgendwie haben wir das gemeistert, dank vielen Jahren Erfahrung, guten Barhelfern und fleissigen Bienchen.
Als um 2 Uhr dann das Bier ausging, welches für die nächsten Tagen eigentlich auch reichen sollte, wussten wir, wieso wir soviel schuften müssen. Auch ich habe mitterweile einige Jahre Barerfahrung, aber so etwas habe ich noch nie gesehen.
Zur Zeit weiss ich allerdings noch nicht, ob ich mich darüber freuen soll. Natürlich macht es mich stolz einen Teil zu diesem Erfolg beizutragen, andererseits sehe ich noch zwei Tage harte Arbeit vor mir, welche bestimmt kein Zuckerschlecken werden.
Deshalb heisst es jetzt Kräfte sammeln, schlafen und versuchen den Gedanken an eine geile Partynacht zu geniessen, bis es in 31 Stunden wieder heisst: Get the party started!
Soviele Besucher wie noch nie, den Rekord vom Mittwoch des letzten Jahres bereits gebrochen, hiess es für uns Bardamen laufen, laufen, laufen! Zwischen 22 und 2 Uhr liefen wir uns die Füsse wund, wussten zeitweise nicht mehr wo uns der Kopf steht, aber irgendwie haben wir das gemeistert, dank vielen Jahren Erfahrung, guten Barhelfern und fleissigen Bienchen.
Als um 2 Uhr dann das Bier ausging, welches für die nächsten Tagen eigentlich auch reichen sollte, wussten wir, wieso wir soviel schuften müssen. Auch ich habe mitterweile einige Jahre Barerfahrung, aber so etwas habe ich noch nie gesehen.
Zur Zeit weiss ich allerdings noch nicht, ob ich mich darüber freuen soll. Natürlich macht es mich stolz einen Teil zu diesem Erfolg beizutragen, andererseits sehe ich noch zwei Tage harte Arbeit vor mir, welche bestimmt kein Zuckerschlecken werden.
Deshalb heisst es jetzt Kräfte sammeln, schlafen und versuchen den Gedanken an eine geile Partynacht zu geniessen, bis es in 31 Stunden wieder heisst: Get the party started!
Samstag, Mai 20, 2006
Enttäuscht
Der Mensch ist in meinen Augen ziemlich gutgläubig. Man möchte immer das Gute in den Dingen sehen und dreht für sich die Gedanken so, dass es gut wird und nicht Böse ausgeht. Auch ich gehöre tendenziell zu den Menschen, die gerne "gut" denken und doch bestätigt sich immer wieder, dass ein gewisses Misstrauen nicht schaden kann.
Von Menschen, die man liebt, enttäuscht zu werden, zu merken, dass sie nicht aufrichtig sind und noch mit Stolz damit angeben, tut einem im Herzen weh. Die Gedanken drehen sich um alle möglichen Auswege. Konfrontation? Schlucken und abwarten wie's weitergeht? Oder einfach gehen? Mein Herz ist zu gelähmt, der Kopf zu voll mit Gedanken, ich weiss es einfach nicht...
Zu denken, man sei rundum glücklich, ist manchmal doch ein Trugschluss wenn man hinter die Fassade sieht.
Von Menschen, die man liebt, enttäuscht zu werden, zu merken, dass sie nicht aufrichtig sind und noch mit Stolz damit angeben, tut einem im Herzen weh. Die Gedanken drehen sich um alle möglichen Auswege. Konfrontation? Schlucken und abwarten wie's weitergeht? Oder einfach gehen? Mein Herz ist zu gelähmt, der Kopf zu voll mit Gedanken, ich weiss es einfach nicht...
Zu denken, man sei rundum glücklich, ist manchmal doch ein Trugschluss wenn man hinter die Fassade sieht.
Montag, Mai 15, 2006
Ein schweisstreibender Montag

Seit meiner Kindheit wird mir eingetrichtert, dass es bei uns zuhause immer so auszusehen hat, dass jederzeit Besuch kommen kann. Meine Mutter litt dazumals noch unter einem so argen Putzfimmel, dass wir mal gefragt wurden, ob wir am zügeln seien, da überhaupt nichts am falschen Platz stand (wenn überhaupt etwas rumstand). Immer wieder bekam ich zuhören, dass meine eigene Wohnung sicher als Saustall ende, da ich es nicht so eng sah mit putzen und aufräumen. Als ich älter wurde und immer mal wieder auszog (um dann wieder nach Hause zuziehen ;-)), sah auch meine Mutter ein, dass es nicht so schlimm um mich stand.
So nehme ich mir heute immer wieder einen Tag um mich der Wohnung meines Herzallerliebsten zu widmen, welcher bekannterweise und zu meinem Leidwesen, nicht gerade unter einem Putzfimmel leidet. Irgendwie habe ich mich auch damit abgefunden und wusste, dass heute, den 15. Mai 2006, wieder so ein Tag sein wird.
Morgens um halb neun klingelte der Wecker, ich sprang aus den Federn, in mein Fitnessoutfit und so ging ich, so zu sagen zum Aufwärmen, eine Stunde ins Indoor cycling. Noch ganz verschwitzt und stinkig kam ich dann wieder zuhause an, worauf ich sofort begann die Küche gründlich zu putzen. Der, oft angenehme, Stauraum in der grosszügigen Küche, kam mir heute zum ersten Mal schrecklich gross vor, so dass ich mehr Zeit als eingerechnet brauchte. Das Bad wollte ich mir eigentlich ebenfall vornehmen, aber das muss ich nun auf nächsten Samstag verschieben. Nun ja, der Rest der Wohnung ist nach fast fünf Stunden Arbeit auch abgestaubt, gestaubsaugt, nass aufgenommen und die Fenster geputzt. Ich muss sagen, ich bin zufrieden mit mir! ;-)
So kann ich auch nächster Woche gelassen entgegen sehen, in der wahrscheinlich mehr als einmal Besuch hereinschneien wird.
Freitag, Mai 12, 2006
Das Ende von "endless summer"
Nun hängen sie wieder überall in der Stadt, egal wo man hinfährt stechen sie einem ins Auge, die Eleven-Fifty-Plakate. Nicht mehr wie noch vor zwei, drei Jahren wild an Wände, Bäume und Scheunen getackert, sondern fein säuberlich an den grossen APG-Werbetafeln, wie es sich gehört. Nun ja, der Name der Party ist für viele Aktivmitglieder aussagekräftiger, als für unsere Besucher, für die es mit einer "Jubiläumsparty" noch lange nicht zu Ende sein muss. Was aber denken sich Vereinsleute? Die Stimmung im Verein lässt sich als eher unterkühlt bezeichnen und wahrscheinlich weniger als gut, entgegengesetzt dessen, was unser Präsident in der Schaffhauser Lokalszeitung ausgesagt hat. Jeder denkt sich, ok, noch einmal bin ich dabei, aber dann ist endgültig fertig. Auch diesmal werden die Nerven der Ressortchefs nicht geschont, die Fetzen fliegen meist schon lange vor der ersten Bodenplatte, aber irgendwie würde ich gerne mal all diejenigen, die sich im Moment darüber beklagen immer alles selbst machen zu müssen, vor eines dieser oben besagten Plakate stellen und fragen: "Weisst du, dass du ein solches Plakat nie mehr sehen wirst? Weisst du, dass du nie mehr das geile Gefühl haben wirst, wenn die Partygänger die Halle an DEINER Party kochen lassen? Weisst du, dass du nie mehr den Geruch in der Nase haben wirst von einer langen Partynacht? Dass du nie mehr an einem Sonntagnachmittag völlig ko an der Sonne hocken wirst und vor Müdigkeit nur noch lachen kannst?"
Nebst all den Streitereien, den mühsamen OK-Sitzungen und unnötigen Keifereien, sind dies meine guten Erinnerungen an die Zeit in unserem Verein, Erinnerungen, welche mir immer bleiben werden und ich dankbar dafür bin, dass ich dabei sein durfte.
Die einen denken sich jetzt, ja klar, natürlich werden wir mal wieder müde sein, das Gemisch von Alkohol, Rauch und Kälte riechen, aber ich sage euch, es wird nie mehr dasselbe sein. Nicht mehr dieselben, meist nervenden, Leute, nicht mehr dieselbe Deko, dieselbe Stimmung...
In diesem Sinne noch ein letztes Mal, ein letztes Aufraffen, für drei unvergessliche Partynächte und einem "neverending endless summer"!
Nebst all den Streitereien, den mühsamen OK-Sitzungen und unnötigen Keifereien, sind dies meine guten Erinnerungen an die Zeit in unserem Verein, Erinnerungen, welche mir immer bleiben werden und ich dankbar dafür bin, dass ich dabei sein durfte.
Die einen denken sich jetzt, ja klar, natürlich werden wir mal wieder müde sein, das Gemisch von Alkohol, Rauch und Kälte riechen, aber ich sage euch, es wird nie mehr dasselbe sein. Nicht mehr dieselben, meist nervenden, Leute, nicht mehr dieselbe Deko, dieselbe Stimmung...
In diesem Sinne noch ein letztes Mal, ein letztes Aufraffen, für drei unvergessliche Partynächte und einem "neverending endless summer"!
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