Der Mensch ist in meinen Augen ziemlich gutgläubig. Man möchte immer das Gute in den Dingen sehen und dreht für sich die Gedanken so, dass es gut wird und nicht Böse ausgeht. Auch ich gehöre tendenziell zu den Menschen, die gerne "gut" denken und doch bestätigt sich immer wieder, dass ein gewisses Misstrauen nicht schaden kann.
Von Menschen, die man liebt, enttäuscht zu werden, zu merken, dass sie nicht aufrichtig sind und noch mit Stolz damit angeben, tut einem im Herzen weh. Die Gedanken drehen sich um alle möglichen Auswege. Konfrontation? Schlucken und abwarten wie's weitergeht? Oder einfach gehen? Mein Herz ist zu gelähmt, der Kopf zu voll mit Gedanken, ich weiss es einfach nicht...
Zu denken, man sei rundum glücklich, ist manchmal doch ein Trugschluss wenn man hinter die Fassade sieht.
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1 Kommentar:
Alle Menschen kennen diese Fassade. Nur zeigt man nicht allen gleich viel von sich.
Meine English-Lehrerin hat mit auf dem Heimweg einen guten Vergleich gezeigt: Es gibt vier Fenster, das erste ist ganz offen, dieses zeigen wir allen "Bekannten" um uns herum. Das zweite ist etwas mehr geschlossen, dieses bekommen die Kollegen zu sehen, welche uns näher stehen. Das dritte ist fast geschlossen, dieses offenbaren wir nur Menschen, die uns sehr nahe stehen, wie in einer Beziehung. Und das vierte ist geschlossen und wir wissen selber nicht, was genau dahinter steckt.
Es gibt auch viele Menschen, welche ihren Nächsten nicht so viel offenbaren, wie sie wissen oder eigentlich gerne sagen möchten.
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