Als ich am Dienstagabend ganz gemütlich in Zürich City beim Abendessen sass und mich prima mit meinem Gegenüber unterhielt, klingelte mein Handy in der Tasche. An anderen Ende war ein guter Freund, welcher mal wieder nicht aus seinem "Ich-muss-immer-was-tun"-Rhythmus herauskam. So schlug er mir vor, kurz nach Weihnachten für sechs Tage nach Davos zu fahren. Irgendwie hat er mich auf dem richtigen Fuss erwischt und so sagte ich, ohne genau nachzudenken was es für mein Portemonnaie bedeutet, zu. Natürlich wollte ich zuvor noch wissen, was meine bessere Hälfte dazu meint und ob er gewillt ist auch mitzukommen, schliesslich habe ich auch nur fünf Wochen im Jahr Ferien, welche ich gerne mit ihm verbringen würde. Als dieser dann mehr oder weniger gezwungen ein Jein zustande gebracht hatte, gings mit der Sucherei nach einer Begleitung für den besagten Kumpel los.
Eigentlich gar nicht so schwierig, könnte man denken, schliesslich ist Davos nicht das letzte Loch und so zwischen Weihnachten und Neujahr, findet man auch nicht gehäuft gute Angebote, so wie wir sie in der Tasche haben. Aber denkste...
Unsere Kollegen, die kaufen sich Wohnungen bis kein Stutz mehr da ist (liebe Grüsse nach Basel), ziehen nach dreissig Jahren Mama's Hotel endlich aus und müssen die komplette Einrichtung kaufen oder melden sich gar nicht erst, warum auch immer (liebe Grüsse nach Wohlen).
Gut, das wären die männlichen Kollegen. Die Weiblichen sind da schon etwas innovativer (wie immer ;)) und versuchen wenigstens sich ein zwei Tage von der Arbeit frei zuschaufeln, so dass sich nun hoffentlich noch jemand für übrigen drei unbesetzten Tage finden lässt.
Die Suche geht unermüdlich weiter, wenn's klappt freuts mich, wenn nicht, muss eben ein Doppelzimmer abgesagt werden. Wär doch schade drum, oder? :)
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1 Kommentar:
Jowie, du chunsch mer grad no gschliffe. S neue Sofa isch also uh bequem und die 2 Wuche Marokko mit em Gleitschirm dusch ich gärn gägge 1 chalti in Davos i.
Gruess us Basel
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