Ein Haustier zu haben ist etwas tolles, zumindest ist das meine Meinung. Natürlich meine ich damit kein grauslige Vogelspinne oder einen sich im Rad dumm drehenden Hamster, sondern eher einen Hund oder eine Katze. Mit der Zeit wächst einem solch ein Fellknäuel sehr ans Herz. Auch wir besitzen in unserem Weiberhaushalt einen kleinen König, der heisst Balu. Ziemlich gross, ziemlich schwer (nicht dick!!!), getigert mit weissem Bauch. So etwas nennt sich umgangsprachlich auch Hauskatze. Was aber, wenn der über alles geliebte Büsi nun ein Wehwechen hat? Nun, unser Kater ist weiss gott kein Heiliger, schon gar kein Braver, aber wenn es ihm weh tut, dann kommt er zu Mami in den Schoss. So dachten wir vor wenigen Wochen, dass es nur wieder einmal eine Kampfblessur ist (er jagt gerne Füchse), als er leicht humpelnd nach Hause kam. Nach weiteren Hink-Tagen war es uns zwar etwas suspekt, aber Balu war wie immer und kein bisschen langsam.
Und dann, Besuch beim Tierarzt: Diagnose Gelenktumor! = Schock, Ungläubigkeit, Traurigkeit. Unsere Gedanken drehten sich bereits um den Moment, wenn wir unser Büsi einschläfern müssten, mochten uns gar nicht vorstellen, wie schmerzlich wir ihn vermissen würden.
Natürlich gaben wir so rasch nicht auf, verwöhnten ihn nach Strich und Faden und schickten die Röntgenbilder einem zweiten Tierarzt. Und siehe da: Diagnose Arthrose deformans!
Die Erleichterung ist gross, die einschläfernde Spritze wird nochmals zurückgestellt und der Kater lebt putzmunter weiter mit seinem weiblichem Physioteam (er lässt sichs gern gefallen :-)).
Die Geschichte zeigt mal wieder: So schnell wird man tot geschrieben, deshalb immer nochmals nachfragen ;-)
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