Sonntag, März 11, 2007

Die liebe Schule...

Zur Zeit frage ich mich ernsthaft, was mich so antreibt, Dinge zu lernen, die mich eigentlich nicht wirklich interessieren? Eine Streberin war ich nie, hatte das Glück immer irgendwo bei den Mittelmässigen dabei zu sein, ohne die Finger gross zu krümmen. Im Moment greife ich natürlich auch vermehrt zu den Schulbüchern, weil ich muss, weil es im meinen Abschluss geht und weil ich auch eine Ahnung haben möchte von den 27 Krankheitsbildern, die ich in den Kopf hineinhämmere. Aber weshalb lerne ich dann fast (!) genauso eifrig für eine Prüfung, die so egal ist wie die genauer Uhrzeit des Sonnenuntergangs? Die ich überhaupt nicht bestehen muss, weil ich den Rest der Promotionsbedingungen schon erfüllt habe?!
Es wird mir beinah unheimlich, wenn ich mich schon fast freudig in die Schulbücher schaue, am Samstag Abend lieber büffle als ausgehe. Die Schule, früher eher mein Feind als Freund, scheint mir richtig Spass zu machen. Bin ich zum Streber mutiert? Bin ich erwachsen geworden und lerne für mich und nicht mehr für den Lehrer? Oder lerne ich so gerne weil es das letzte Mal sein wird für eine lange Zeit? Keine Ahnung, auf jeden Fall brauche ich bald Rettung wenn das so weitergeht :->

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